Osteopathie für Babys und Kinder

Behandlung von Neugeborenen

Bei der Geburt eines Kindes wirken die unterschiedlichsten Drücke und geburtshelferische Eingriffe auf das Baby ein, sodass es zu Spannungsstörungen im Körper des Neugeborenen kommen kann.

Diese wiederum verursachen häufiges Schreien, Unruhe, Koliken und Blähungen sowie Saugschwächen oder „Spucken“.

Osteopathie bei Babys

Eine osteopathische Begutachtung und Behandlung innerhalb der ersten 48 Stunden nach der Geburt ist grundsätzlich empfehlenswert. Denn nach den ersten 5 Tagen verändert sich das anfangs sehr weiche Gewebe, die Knochen verstärken sich. Mit der Osteopathie können Spannungen behoben und Schädelasymetrien ausgeglichen werden, eine Entwicklungsverbesserung tritt ein, die oben genannten Beschwerden können verhindert werden. Die Behandlung erfolgt im Geburtshaus, zu Hause, in der Praxis oder im Krankenhaus.

Therapien bei Biss- und Kieferproblemen

Ein zweites Spezialgebiet ist die Behandlung von Kindern mit Biss- und Kieferproblemen. Lutschgewohnheiten, vorzeitiger Milchzahnverlust, Fehlposition der Zunge sowie verspannte Lippen- und Wangenmuskulatur können Zahnfehlstellungen und Beschwerden beim Kauen nach sich ziehen. Häufig kann man gerade bei 5- bis 6-Jährigen feststellen, dass der Mund ständig leicht geöffnet ist, die Zunge ein Stückchen herauslugt, das Kind insgesamt eine schlechte, leicht „hängende“ Körperhaltung hat.

Hier kann man sehr viel mit osteopathischen Verfahren bewirken und regulieren. Hinter dem Fachbegriff „präorthodontische Therapie“ verbirgt sich die intensive Arbeit mit Kindern, bevor der Kieferorthopäde aktiv wird, bevor Zahnspangen zum Einsatz kommen. Etwa ein Jahr dauert solch eine spezielle Therapie, und sie erfordert die tatkräftige Mitarbeit der kleinen Patienten und von deren Eltern. Denn auch zu Hause müssen die Übungen circa zwei- bis dreimal pro Woche gründlich absolviert werden. Damit kann man vielfältige Beschwerden korrigieren und günstige Voraussetzungen für die spätere kieferorthopädische Behandlung schaffen. Lediglich bei schwerwiegenderen Problemen – wie bei einem Kreuzbiss – sind der Osteopathie Grenzen gesetzt. Hier kann sie „nur“ eine Hilfestellung geben.

Osteopathie bei Kindern

Osteopathie bei Kindern

  • Lern- und Konzentrationsstörungen
  • Aufmerksamkeitsprobleme
  • Stress, Phasen der Veränderung (Scheidung, Schule, etc.)
  • häufige Infekte, Schnupfen
  • Fehlhaltungen, Seitendifferenzen im Wachstum
  • Unterstützung normaler Körperfunktionen (Verdauung, Ausscheidung)
  • Bettnässen
  • Motorische Auffälligkeiten
  • Schiefhals-KISS/KIDD
  • sensorische Integration/Unterstützung von Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie
  • Kieferorthopädische Probleme
  • Förderung von Begabungen
  • Jährlicher Check-up zur Profylaxe