Allgemeine Informationen zur Osteopathie

Was ist das Besondere?

Die Osteopathie betrachtet den Körper als Einheit

Ein erfahrener Therapeut arbeitet sich von den Symptomen bis zur Quelle der Beschwerden vor, die nicht immer identisch sind.

Denn ein Rückenschmerz beispielsweise muss nicht zwingend mit dem Gebiet der Ursache etwas zu tun haben, sondern die Problematik kann aus dem benachbarten Gewebe kommen. Die Osteopathie betrachtet drei große, miteinander in Wechselwirkung stehende Bereiche als Einheit: den parietalen Teil (Wirbelsäule, Gelenke und Muskulatur), den viszeralen Teil (innere Organe) und den craniosacralen Teil (Kreuzbein, Rückenmark, Nervensystem, Schädel). Erst deren harmonisches Zusammenspiel ermöglicht es dem Körper als Einheit zu funktionieren.

Wie verläuft eine Behandlung?

An erster Stelle steht die Anamnese und Untersuchung. Diagnose und Therapie führt der Osteopath dann ausschließlich mit den Händen durch. Medikamente, medizinische Instrumente oder Apparate werden nicht eingesetzt. Der Therapeut ertastet das Gewebe im Körper des Patienten Schicht für Schicht und spürt Einschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt. Dadurch sollen die Selbstheilungskräfte aktiviert und das Gleichgewicht des Körpers wieder hergestellt werden.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die erste Sitzung dauert durchschnittlich 60 Minuten. Bei akuten Problemen reichen manchmal schon ein bis zwei Sitzungen für eine Besserung aus. Bei chronischen Beschwerden und bei sogenannten austherapierten Fällen dauert es meist länger. Der genaue Verlauf ist immer vom konkreten Einzelfall abhängig. Kosten für eine Behandlung können von Versicherungen mit Heilpraktikerleistungen übernommen werden.

osteopathische Begutachtung und Behandlung

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Wirbelsäulenbeschwerden, Gelenkbeschwerden
  • Hexenschuss, Ischialgie
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Fehlhaltungen, Verspannungen
  • Probleme im Hals-Nasen-Ohrenbereich (Tinnitus, Schwindel, Probleme der
    Nasenatmung, verstopfte Nase, etc.)
  • Atemwegsprobleme
  • Schleudertrauma
  • Stresssituationen, familiäre Belastung
  • Prävention von Fehlhaltungen/Beschwerden
  • Geburtsvorbereitung und Nachsorge
  • Bei Säuglingen: Koliken, Schieflagen
  • Schreibabys
  • Bei Kindern: Hyperaktivität/Entwicklungsverzögerungen, Fehlhaltungen